Ich war mal dick …
Sonntag, 20. Mai 2012 11:38
Zunehmend bekomme ich ein Grinsen ins Gesicht, wenn ich mich im Spiegel betrachte! Klar habe ich noch ein paar Kilos zuviel auf den Rippen, doch ich empfinde mich nicht mehr als fett, oder gar so extrem unförmig, wie das noch vor ein paar Monaten der Fall war.
Das was ich momentan noch zuviel auf den Rippen habe, geht langsam schon als “Winterspeck” durch. Irgendwie beginne ich langsam zu realisieren, dass ich es fast geschafft habe. Die 10 Kg die ich jetzt noch vor mir habe, sind eine Größenordnung, die früher in wenigen Wochen durch Sport (joggen, Radfahren, Wandern) aus der Welt geschafft war.
Nach dem bisherigen Verlauf der Abnahme, kann ich ganz entspannt darauf waren, wann ich mein Wunschgewicht erreicht habe. Und ich muss zugeben, mir ist relativ egal, ob das in 2 Monaten der Fall sein wird, oder erst in 5 Monaten.
Verblüffend ist auch, dass ich nicht darüber nachdenke, ob ich die bisherige Ernährungsweise beibehalte, oder ob ich die Regeln ein wenig lockere. Diese Frage stellt sich für mich überhaupt nicht! LCHF ist für mich tatsächlich zur Ernährungsweise geworden, mittlerweile aus Überzeugung, nicht mehr als Mittel zum Zweck! LCHF ist für mich Alltag geworden, so normal dass ich nicht mehr groß darüber nachdenke, daran etwas ändern zu wollen.
Vielleicht liegt es daran, dass LCHF in der Tat die schmackhafteste Ernährungsform ist, die ich kenne. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit der Umsetzung keine Probleme habe. Ich bin nicht nur dadurch, dass ich kochen kann in der Lage LCHF optimal umzusetzen, sondern habe auch den großen Vorteil, dass mir kochen richtig Spass macht, ich gerne koche, und kochen für mich weder Arbeit, noch Last darstellt. Kochen ist für mich Hobby, und das ist natürlich bei der Umsetzung von LCHF ein riesiger Vorteil, denn wer keine Lust zum kochen hat, der tut sich bei der Umsetzung von LCHF im Alltag ebenso schwer wie jene, die nicht kochen können.
Wobei ich unter kochen die Zubereitung von Mahlzeiten aus frischen, natürlichen Lebensmitteln verstehe. Man darf das nicht verwechseln mit dem, was heute oft unter kochen verstanden wird, denn das ist nicht viel mehr als das warm machen und zusammenrühren von Fertigprodukten. Doch das hat mit kochen nicht viel zu tun, oder besser gesagt: gar nichts! Wer also LCHF wirklich leben möchte, kommt nicht drum herum, zumindest die Grundtechniken zu erlernen, und zu erlernen frische, natürliche Lebensmittel zuzubereiten. Wer dazu zu faul ist, oder keine Lust hat, der braucht meiner Ansicht nach erst gar nicht drüber nachzudenken, LCHF langfristig zu seiner Ernährungsweise zu machen.
Klingt vielleicht hart, ist aber so. Wer nicht backen kann, wird wohl auch nicht auf die Idee kommen, eine Bäckerei zu eröffnen. Und wer nicht kochen kann oder will, der wird früher oder später mit LCHF Schiffbruch erleiden, bzw. wird LCHF nie richtig umsetzen können. Und wie will man eine Ernährungsform leben, wenn man nicht in der Lage ist, sie in der Praxis umzusetzen? Das soll mir mal einer erklären!
Thema: Allgemeines, Mein Weg mit LCHF | Kommentare (0)






